Drei Flighs, drei unterschiedliche Rhythmen
Das Main Event wurde von den Veranstaltern in drei Starttage unterteilt, und jeder von ihnen hatte eine eigene Dynamik – vom ersten „langsamen Start“ bis zum Samstagsschluss, der die Registrierungen auf Hochtouren brachte.
- Day 1A startete mit 271 Entries, von denen sich 38 Spieler qualifizierten
- Day 1B folgte mit beachtlichen 411 Entries und 55 Qualifizierten
- Day 1C wurde erwartungsgemäß der stärkste Tag mit 639 Entries und 88 Qualifizierten
Insgesamt erreichten die Zahlen dieses Events 1.321 Entries, was einen Prizepool von 2.575.796$ bedeutete!
Ein anspruchsvoller Day 2
Nach Abschluss aller drei Starttage ging das Turnier in Day 2 über – in die Phase, in der es nicht mehr nur ums Überleben bis in die ITM geht, sondern um den erbitterten Kampf um die Finalplätze. Die Veranstalter enthüllten zu Beginn des Tages die Auszahlungsstruktur, laut der jeder Spieler bereits einen Min-Cash von 4.713$ sicher hatte. Doch das war zu diesem Zeitpunkt für niemanden von Interesse – an der Spitze der Auszahlungsstruktur leuchtete die Summe von 396.556$!

Die Spieler hatten schließlich eine 12-stündige Prüfung vor sich, am Ende derer nur noch die besten 14 Spieler ihren Final-Stack packen durften. Senthuran Vijayaratnam führte als Chipleader mit fast 10 Millionen Chips ins Montagfinale, gefolgt von Robin Bergren und Jiajie Sheng.
Das finale Höhepunkt
Der Finaltag wurde schnell zu einer Ein-Mann-Show. Senthuran Vijayaratnam ging als Chipleader in den Abschluss und nicht nur, dass er dem Druck standhielt – er setzte ihn selbst gnadenlos auf seine Gegner, bis er den Ring gewann und dazu 396.556$.
Am Finaltisch war Vijayaratnam in fast jeder Eliminierung beteiligt – ganze fünf Gegner schickte er auf die Auszahlung! Während des ganzen Finaltisches verlor er nie die Position des Chipleaders und traf im abschließenden Heads-up auf Robin Bergren. Er war der einzige, der Vijayaratnam ein wenig forderte und ein über eine Stunde anhaltendes Duell lieferte.

Am Ende entschied der Flop T s 7 d 4 s, auf dem Bergren mit 9 d 8 s All-in ging. Vijayaratnam callte mit Q d T h und nach einem Blank Turn und River war sein Sieg endgültig besiegelt. Als Champion nahm Vijayaratnam den Ring und den größten Gewinn seiner Karriere – 396.556$ – mit nach Hause. Sein Gegner Robin Bergren ging ebenfalls nicht leer aus und erhielt als Zweitplatzierter 264.283$.
Endergebnisse des Finaltisches:
| Rang | Spieler | Land | Gewinn |
| 1 | Senthuran Vijayaratnam | Kanada | 396.556$ |
| 2 | Robin Bergren | Kanada | 264.283$ |
| 3 | Graham Lupton | Kanada | 188.206$ |
| 4 | Alen Bakovic | Kanada | 135.855$ |
| 5 | Weston Pring | Kanada | 99.420$ |
| 6 | Rishi Makkar | Kanada | 73.776$ |
| 7 | Jiajie Sheng | Kanada | 55.524$ |
| 8 | David Quang | Kanada | 42.390$ |
| 9 | Nizar Tajdin | Kanada | 32.835$ |

Titel beim High Roller in den Händen von La
Auch das teuerste Turnier der gesamten WSOPC-Serie - der 3.500$ NLH High Roller - fand seinen Champion in der Nacht. Dieser erzeugte 205 Entries und einen Prizepool von 641.650$. Aaron La wurde der Champion des Turniers und nahm den wertvollen Ring und das Preisgeld von 152.266$ mit nach Hause.
Endergebnisse des Finaltisches:
| Rang | Spieler | Land | Gewinn |
| 1 | Aaron La | Kanada | 152.266$ |
| 2 | Jacob Hobday | Kanada | 99.914$ |
| 3 | Ning Ma | Kanada | 67.427$ |
| 4 | Nan Cui | China | 46.830$ |
| 5 | Steven Labelle | Kanada | 33.501$ |
| 6 | Allen Shen | Kanada | 24.708$ |
| 7 | Alexander Wong | Kanada | 18.805$ |
| 8 | Shahin Norouzian | Kanada | 14.785$ |
| 9 | Jerry Li | China | 12.021$ |