Das neue Venue wurde im zweiten Stock aufgebaut, um eine ruhigere, speziell für Poker gebaute Atmosphäre zu schaffen und genug Platz zu bieten, um größere Festival-Verkehr zu beherbergen. In der Praxis wurde dieser Standort jedoch zur Geschichte – und letztendlich zum Problem. Der Raum lag außerhalb des natürlichen Casino-Flusses, fernab von Laufkundschaft und aus dem Blickfeld für gelegentliche Besucher. Das Ergebnis war ein Spielerpool, der nie die kritische Masse erreichte, die ein Pokerraum am Strip benötigt, um konstant zu laufen.
Was das Timing schmerzlich macht, ist, dass der Raum gerade erst ein echtes Turnier-Highlight verzeichnet hatte. Anfang dieses Monats veranstaltete Planet Hollywood einen WSOP Circuit-Stopp, einschließlich eines Main Events mit einer Garantie von 500.000$, das 616 Entries verzeichnete und einen Preispool von 976.360$ aufbaute. Darren Rabinowitz sicherte sich den Titel und gewann 175.430$.

Und dennoch zählt der wöchentliche Grind mehr als eine starke Serie. Der Cash-Game-Verkehr war zu Zeiten sogar während des Festivals dünn. Viele Spieler berichteten von einem geschäftigen Casino-Floor im Erdgeschoss, während im Pokerraum oben nur ein Short-handed-Game lief.
Der Ausstieg von Planet Hollywood verschärft einen Trend, den Spieler seit Jahren spüren: Poker am Strip konsolidiert sich auf weniger Destinationen, wobei der Wettbewerb von Schwergewichtsräumen (wie Bellagio und Aria) es „Mittelmarkt“-Eigenschaften erschwert, die Tische voll zu halten.
Die gute Nachricht ist, dass keine Kürzungen des Personals erwartet werden – die Mitarbeiter werden in den Caesars Palace oder das Horseshoe übertragen. Für die Spieler jedoch ist die Botschaft ziemlich direkt: Im Jahr 2026 kann ein Pokerraum fantastisch aussehen, eine solide Serie veranstalten und trotzdem den Platzkampf verlieren – besonders, wenn Touristen nicht zufällig vorbeikommen.
Quelle: WSOP.com, X, PokerNews