FOTO: WPT Cambodia Championship 2026 – Nach Heads-up-Deal feiert Xiaosheng Zheng den Titel

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Rekord-Main Event

Das fast dreiwöchige Festival in Phnom Penh gipfelte im WPT Championship Main Event mit einem Buy-in von 3.500$. Die grundlegende Mathematik des Turniers ist klar: 425 Entries schufen einen Prizepool von 1.500.000$, 54 Spieler kamen ins Geld.

Das gestrige Finale brachte Momente, die lange in Erinnerung bleiben werden. Aus den ursprünglichen 425 Entries schaffte es eine internationale Gruppe von sechs Spielern an den letzten Tisch, angeführt von Chencai Pan aus China. Das Spiel startete vorsichtig, denn jeder Pay Jump war von großer Bedeutung und niemand wollte einen leichtfertigen Fehler machen – schließlich gingen die Preise von 63.000$ bis 244.500$.

Als Erster schied Pang Kok Yong aus Malaysia aus, gefolgt vom französischen Profi Julien Sitbon auf dem fünften Platz für 83.000$. Der vierte Platz ging an den ehemaligen Chipleader Chengcai Pan aus China, der schon 110.000$ kassierte.

In der letzten Dreiergruppe brach das Turnier in Richtung eines entscheidenden Duells auf: Auf dem dritten Platz landete Kunal Patni aus Indien für 145.000$, und den Titelkampf trugen Xiaosheng Zheng (China) und Micheal O’Neill (Irland) aus.

Vor dem Heads-up kam es zu einem Deal, der die „ungewöhnliche“ Tabelle der Endergebnisse erklärt – der zweite Platz verdiente schließlich mehr als der Sieger. Die Spieler teilten den verbleibenden Prizepool unter sich auf und spielten weiter um die Trophäe und ein Ticket im Wert von 10.400$ für die WPT World Championship.

Dennoch ging es im Titelkampf ordentlich zur Sache. Das Duell brachte über hundert Hände hervor, die Chips wanderten hin und her, und keiner der Spieler schenkte auch nur einen einzigen Blind her. Alles endete in der 200. Hand, als O'Neill mit A d J c direkt in A s A c lief. Der Board half ihm nicht.

Der Titel des WPT Cambodia Championship ging so mit Zheng nach China, zusammen mit einer Prämie von 244.500$. Wie schon erwähnt, heimste Runner-up Micheal O’Neill, durch den Deal, etwas mehr ein, nämlich 249.700$.

Endergebnisse des Finaltisches:

Platz Name Land Preis
1 Xiaosheng Zheng China 244.500 $
2 Micheal O’Neill Irland 249.700 $
3 Kunal Patni Indien 145.000 $
4 Chengcai Pan China 110.000 $
5 Julien Sitbon Frankreich 83.000 $
6 Pang Kok Yong Malaysia 63.000 $

Linh Tran dominierte das teuerste Turnier des Festivals

Das höchste Buy-in der WPT Cambodia Etappe lieferte genau das, was man vom 5.000$ High Roller erwartet: ein kleineres, aber extrem „hartes“ Feld, lange Entscheidungen in der Deep-Structur und einen Finaltisch, bei dem Präzision zählt. Das Event verzeichnete 69 Entries, was einen Prizepool von 314.571$ bedeutete und einen harten Kampf, um einen großen Titel in einem Turnier, in dem jeder einzelne Pot merklich teurer ist.

Bereits der Verlauf von Tag 2 spiegelte die High-Roller-Atmosphäre wieder. Als die Bubble näher rückte, verlangsamt sich das Tempo naturgemäß und die Spieler überwachten ihre Spots noch sorgfältiger, da der Unterschied zwischen „nichts“ und dem ersten Cash bei einem solchen Buy-in sowohl psychologisch als auch finanziell beträchtlich ist. Die Bubble platzte schließlich durch eine doppelte Eliminierung an zwei Tischen, durch die zwei Spieler (Abhijith Cheruku und Hica Purba) den Min-Cash von 9.437$ teilten.

Am Ende setzte sich Linh Tran aus Vietnam durch, der das Ende des Turniers am besten beherrschte und es in einen Sieg für 91.226$ verwandelte. Am Finaltisch setzte er sich gegen Spieler wie Aleksei Opalikhin aus Russland (8. Platz für 13.369$), den Niederländer Michel Molenaar (5. Platz für 22.806$) und den Esten Ranno Sootla (4. Platz für 29.098$) durch.

Endergebnisse des Finaltisches:

Platz Spieler Land Preis
1 Linh Tran Vietnam 91.226 $
2 Ting Hao Lian Singapur 56.623 $
3 Keenan Pienaar Südafrika 36.962 $
4 Ranno Sootla Estland 29.098 $
5 Michel Molenaar Niederlande 22.806 $
6 Ngoc Anh Cao Vietnam 18.874 $
7 Minh Thang Tran Vietnam 15.729 $
8 Aleksei Opalikhin Russland 13.369 $

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Quellen – WPT, Flickr, SoMuchPoker