Bulgarischer Doppelsieg im Mystery Bounty
Das EPT Paris 2026 startete direkt mit einem beliebten Mystery Bounty Event mit einem Buy-in von 10.200€. Der Turnier verzeichnete 75 Entries, was ein kleines, aber qualitativ hochwertiges Feld erzeugte. Das Format, das klassischen Prizepool mit zufälligen Bounty-Belohnungen kombiniert, brachte wieder einmal dramatische Wendungen und erhebliche finanzielle Unterschiede zwischen den Platzierungen.
Der Finaltisch wurde von bulgarischer Überlegenheit geprägt, mit drei der neun Finalisten aus diesem osteuropäischen Land. Den Titel holte sich Boris Angelov, der für den ersten Platz 217.100€ inklusive Bounties kassierte. Dritter wurde sein Landsmann Dimitar Danchev, und den erfolgreichen Tag für die bulgarischen Farben rundete Alex Kulev auf dem siebten Platz ab.

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Platz |
Spieler |
Land |
Gewinn |
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1. |
Boris Angelov |
Bulgarien |
217.100€ |
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2. |
Dimitar Danchev |
Bulgarien |
150.200€ |
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3. |
Marcelo Bonanata Manfredini |
Uruguay |
44.800€ |
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4. |
Sven Andersson |
Schweden |
44.450€ |
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5. |
Klemens Roiter |
Österreich |
84.000€ |
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6. |
Alexander Ivarsson |
Schweden |
43.550€ |
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7. |
Alex Kulev |
Bulgarien |
39.350€ |
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8. |
Alexandre Reard |
Frankreich |
28.450€ |
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9. |
Artur Martirosian |
Russland |
40.800€ |
Cuatro Knockout geht an Plante
Event #8: 12.300€ PS Cuatro Knockout zog noch weniger Teilnehmer an als das erwähnte Mystery Bounty. Bei 27 Entries wurde der Prizepool von 311.040€ jedoch nur unter vier Spielern verteilt, was attraktive Belohnungen für die Besten garantierte.
Der Sieger war Santiago Plante aus Kanada, der sich für den ersten Platz 145.640€ sicherte. Der zweifache WSOPC-Ringgewinner setzte sich trotz der Teilnahme mehrerer Weltklassespieler durch.
Zweiter wurde Punnat Punsri aus Thailand und auf dem vierten Platz landete Aleksejs Ponakovs aus Lettland. Das starke internationale Line-up wurde durch Namen wie Artur Martirosian, Michael Watson und Adrian Mateos ergänzt, die jedoch unplatziert blieben.

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Platz |
Spieler |
Land |
Gewinn |
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1. |
Santiago Plante |
Kanada |
145.640€ |
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2. |
Punnat Punsri |
Thailand |
85.300€ |
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3. |
Youness Barakat |
England |
52.900€ |
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4. |
Aleksejs Ponakovs |
Lettland |
27.200€ |
PS Open Main Event nimmt Fahrt auf
Das gesamte EPT Paris 2026 Programm begann mit Event #1: 1.650€ PS Open Main Event, der bereits die ersten vier Startflights (1A–1D) hinter sich hat und jetzt schon ein massives Interesse der Spieler bestätigt. Bislang gibt es 1.645 Entries und einen Prizepool von 2.494.080€, aber das sind noch nicht die endgültigen Zahlen, da noch zwei weitere Flights 1E und 1F ausstehen.
Aus den ersten vier Flights sind 246 Spieler in die nächste Phase vorgerückt. Den größten Stack baute Lulei Hu aus Italien auf, der Tag 1C dominierte und beeindruckende 1.028.000 in Chips eintütete. Knapp dahinter ist Richard Geyer, chipleader von Tag 1B, mit 976.000.
Das Feld enthält mehrere bekannte Namen, darunter EPT-Champion Stephen Song, der unter den Top Ten im Zwischenstand liegt.

Top 10 Stacks im 1.650€ PS Open Main Event nach Tag 1A–1D
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Rang |
Spieler |
Land |
Stack |
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1. |
Lulei Hu |
Italien |
1.028.000 |
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2. |
Richard Geyer |
USA |
976.000 |
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3. |
Alexander Ivarsson |
Schweden |
799.000 |
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4. |
Stephen Song |
USA |
627.000 |
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5. |
Bobby Simons |
Niederlande |
581.000 |
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6. |
Alessio Peciarolo |
Italien |
565.000 |
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7. |
Roope Tarmi |
Finnland |
548.000 |
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8. |
Adil Tlimisov |
Russland |
502.000 |
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9. |
Kalle Parkkinen |
Finnland |
500.000 |
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10. |
Emin Kurtulus |
Türkei |
493.000 |
Quellen: PS Live, Flickr